Phuket ist Thailands größte Insel, für mich aber bei weitem nicht die Schönste. Einige Inseln sind derzeit nicht bereisbar – entweder weil keine Fähren fahren oder weil die Insel noch nicht wieder touristisch besiedelt ist und die Infrastruktur dort zum Erliegen kam. Nach meiner notwendigen einwöchigen Insel-Quarantäne auf Phuket zieht es mich also weiter. Wohin, ja wohin nur? 🤔 Ich treffe im Hotel zwei Hamburger – nein, nicht die zum essen 🍔🤣- sondern zwei Frauen (Mutter und Tochter). Es erweist sich als Glücksgriff, denn die Tochter studiert in Bangkok (kennt sich also bestens hier aus) und ihre Mutter besucht sie gerade. Wir unternehmen einiges zusammen und beschließen dann gemeinsam von Phuket nach Koh Tao zu reisen. Damit wäre dann das wohin schon mal geklärt 😉. Bevor es losgeht absolviere ich noch erfolgreich meinen letzten erforderlichen PCR-Test und diesmal schieße ich sogar ein Foto von der irgendwie merkwürdig steril wirkenden Testdurchführerin. Ich fahre anschließend noch ins Immigration Büro und kann mein Visa bis Mitte Dezember verlängern. Als Highlight des Tages besuche ich den Affenhügel von Phuket mit zahlreichen freilaufenden Affen. Es ist schon ein wenig abenteuerlich und als mir einer ans Bein fasst, kann ich den Schrei des Erschreckens nicht unterdrücken 😲🤣🤣. Jedenfalls knipse ich doch ziemlich viele Affen – vielleicht zu viel? Denn seitdem ist die Kamera defekt – ich kann sie einfach nicht mehr einschalten! Schade, ich hätte euch gern ein paar von den Fotos 🐒 gezeigt😩! Zur Reparatur muss ich nach Bangkok- aber da komm ich leider momentan nicht vorbei. Volker meinte gleich, ich soll mir eine neue Kamera kaufen … mal sehen, vielleicht mach ich das auch, wenn es nicht anders geht! Vor meiner Weiterfahrt buche ich noch eine Tauchtour – aber die ist wahrlich nicht sehr schön! Teuer, wenig Fische 🐠, fast keine Korallen und die Anfahrt (1 h 45 min) zum Tauchspot war für meinen Magen auch nicht erquicklich. Nein, das muss ich nicht nochmal haben! Da bin ich jetzt doch froh weiterzuziehen. Das nächste Ziel heißt Koh Tao, nur leider reisen wir nicht wie gedacht … da die Fähre den Betrieb eingestellt hat! Es wird umdisponiert und wir fliegen erst nach Koh Samui, müssen dort jetzt allerdings eine Nacht übernachten, um dann am nächsten Morgen weiter nach Koh Tao zu fahren. Die Ankunft auf Samui ist richtig prima, die Tochter aus Hamburg kennt eine kleine Anlage direkt am Meer. Der Strand ist leer, das Wasser warm und leckeres Essen gibts auch noch. Pure Erholung🏖! Am nächsten Morgen gehts zur Fähre, nein Speedboot – die Katamaran-Fähre, die wir kennen, fährt nämlich auch nicht! Eineinhalb Stunden Speedboot – na prima und zu allem Übel regnet es ziemlich stark. So stark, dass alle auf dem Boot klitschnass werden, weil es überall reinregnet. Die Chinesin neben mir hat ein Regencape dabei und wir beide ziehen es über unsere Köpfe und sind so ein wenig geschützter. Mit eingezogenem Kopf unter dem Cape ertragen wir – gefühlte Ewigkeiten lang – das dumpfe harte Aufschlagen des Bootes aufs Wasser. Es ist überhaupt nicht amüsant! Als jedoch mitten auf dem Meer die Motoren ausgehen, schauen wir wieder aus dem Cape hervor! Na prima, jetzt spürt man die Wellen doch ganz schön heftig – das Boot tänzelt in den Wogen hin und her. Erstaunlicherweise wird es schnell repariert und es kann weiter gehen! Die Ankunft in Tao wird von mir heftig herbei gesehnt, auch weil ich mittlerweile ziemlich nass bin. Aber zum Glück ist es ja nicht richtig kalt! Nach einer warmen Dusche und mit ein paar trockenen Sachen geht’s mir auch schnell wieder besser 😁! Und als sich dann endlich die Sonne wieder zeigt, laufe ich etwas umher und erkenne fast nichts wieder 😲 – hier ist mächtig tote Hose. Jede Menge Läden und Hotels sind komplett dicht oder werden repariert. Es ist ganz schön gespenstisch, wenn man den Vergleich zu früher hat. Und andere Touris sind auch nicht sehr viele da – die meisten sind Chinesen. In der deutschen Tauchbasis treffe ich dann doch noch ein paar Deutsche mit denen man quatschen kann. Und abends wird am Strand Party gemacht und es zeigen sich doch noch ein paar Leute – ich bin nicht allein 😁!
2 Antworten zu „Thailands Inseln”.
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Na das klingt ja wirklich wieder sehr abenteuerlich! Ich wäre auf dem Boot gestorben. Motorausfall mitten im Meer – ohje! Aber sag mal, warum ist in Tao alles so tot? Ist Corona die einzige Ursache? Trotzdem eine schöne Zeit für dich – mit Wärme, dem Meer und leckerem Essen! CS
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Danke dir fürs Kommentieren😊! Warum hier so tote Hose ist, liegt an der langen Zeit, als niemand hierher durfte. Das haben eben viele nicht überlebt. Eigentlich ist es ja nicht schlecht, wenn nicht so viele Touristen da sind, da hat man die Strände fast für sich allein. Aber für die Stimmung und Feeling wäre es schon schöner, wenn die Läden und Anlagen geöffnet wären. Da läuft man nicht so durch verwaiste Straßen.
LG aus dem sonnigen warmen Thailand 🙋♀️LikeLike















