Wir holen unseren Mietwagen und fahren erst nochmal zur Golden Gate Brücke, um ein paar Fotos im schönsten Sonnenschein zu machen. Dadurch vertrödeln wir aber viel Zeit. Das merken wir spätestens, als wir zum ersten Nationalpark auf unserer Route fahren – dem Sequoia NP. Berühmt für seine gigantischen Redwood-Bäume aber auch 4 1/2 Stunden Fahrtzeit weg von San Francisco. Die Fahrt ist ziemlich eintönig: vorbei an zig Obstplantagen, einigen Weinanbaugebieten und endlos trostloser total trockner Wüste. Wir sind erst nach 17 Uhr im Nationalpark und spüren die Zeitnot, um wenigstens noch ein paar Fotos mit Tageslicht zu machen. Und es ist schon wieder kalt – 8 bis 12 Grad! Naja bei 1600 m Höhe auch kein Wunder, und die Daunenjacken liegen ja noch bereit😁. Zeitnot und Kälte? Also immer nur kurzer Fotostopp und schnell weiter zum nächsten Highlight. Zum voluminösesten Baum der Erde, dem General Sherman (hier haben die Bäume sogar Namen 🤔), müssen wir sogar noch etwas wandern …eher laufen… hetz, Hetz … hechel, hechel 😖. Aber dann erschlägt uns diese Dimension … wow – das muss man gesehen haben … 31 m Stammumfang … das sind – mal schnell gerechnet Pi mal Daumen mal Fensterkreuz … ja genau mehr als 10 m Durchmesser. Also größer als unsere Hausbreite oder -länge. Ein richtiges Ungetüm von Baum. Jetzt nehmen wir die Hektik etwas raus aus unserer Besichtigungstour und genießen diese fantastischen Bäume. Dann fahren wir noch zu einem riesigen Baumstamm, der so groß ist, dass man mit einem Auto durchfahren kann. Mit Einbruch der Dunkelheit so gegen 20:20 Uhr sind wir dann endlich im Hotel. Was für ein stressiger, aber auch beeindruckender Tag!
Am nächsten Tag starten wir in Richtung Death Valley. Schon wieder eine ewig lange Fahrstrecke – über 5 Stunden. Wir sehen Wüste, Wüste und ja genau Wüste. Mal ein paar Joshua-Trees, aber immer wieder endlose Weite. Der erste Fotostopp im Todestal ist bei den Sanddünen. Ja, davon gibt’s hier nicht so viele, deshalb muss man die auch mal fotografieren… und beim Aussteigen merken wir … es ist schon wieder kühl. Nix mit tödlicher Hitze, ne, ne wir haben 19 Grad.Und selbst im Hotel – mitten im Death Valley sind es gerade mal 24 Grad. Da brauchen wir den Pool nicht, aber ein Eis 🍦geht immer … oh 15 Dollar für zwei Eis😮 sind auch ein stolzer Preis! Dann fällt abends das WLAN aus, und auch kein Handyempfang … heißt es deshalb Todestal, weil man nicht mehr kommunizieren kann? 🤔 So richtig entspannt ist man einfach nicht, so völlig ohne Informationen … komisch! Die Fotostopps sind einfach nur klasse und ich hätte ehrlich gesagt nicht vermutet, dass mir diese Landschaft so gut gefällt: Zabriskie Point, Badwater Basin, Artists Drive und Dantes View. Ich lass mal die Fotos für sich sprechen.

























