Wir fahren bei schönstem Sonnenschein und 30 Grad am Pazifik los in Richtung zentrales Hochland. Unterwegs sinkt die Temperatur stetig, dann setzt heftiger Regen ein. So heftig, dass wir kurz stoppen, weil wir nichts mehr erkennen können. Ungefähr 3 Stunden später ereichen wir unsere Unterkunft, sie liegt auf 2500 m Höhe. Es sind jetzt noch 11 Grad und das ganze Haus ist eiskalt. Zum ersten Mal hier in Costa Rica, dass Volker nicht schwitzt. Aber der Temperatursturz ist auch für ihn zu stark 😲. Wir machen ein Feuerchen im Kamin, allerdings ist das Holz ziemlich nass und kurze Zeit später stinkt die ganze Bude 😩. Also reiße ich die Tür auf, um frische Luft reinzulassen. Das ist natürlich nicht so ideal für die Erwärmung des Hauses. Manno (Fuß aufstapf💣!) – muss ich etwa wählen zwischen kalt und klar oder warm und stickig😡? Beides nicht gut! Wir suchen nach anderen Wärmequellen und finden ziemlich kleine elektrische Heizkörper, die aber nicht wirklich was bringen. Also starten wir die Waschmaschine und später den Trockner, heizen mit dem Backofen des Herdes und trinken heißen Kaffee bzw. Grog. Dann kochen wir uns mal zur Abwechslung keine Nudeln sondern Kartoffeln, Blumenkohl und Hühnchen. Es wird zwar wärmer, aber immer noch nicht richtig warm. Nach einer heißen Dusche kriechen wir recht schnell ins Bettchen (mit zwei zusätzlichen Decken). Der nächste Morgen bringt Sonnenschein und wir entschließen uns, etwas im nahe gelegenen Nationalpark wandern zu gehen. Hier soll es Tapire und jede Menge Vögel geben, sogar den Quetzal – der Göttervogel Mittelamerikas. Schließlich heißt der Nationalpark, wie der Göttervogel. Als wir endlich loskommen, ziehen schon wieder die Wolken auf … aber wir haben Glück, es regnet nur leicht und unsere Regenjacken halten uns trocken. Immer wieder lugt auch die Sonne raus. Dann heißt es ausziehen, dann regnet es … wieder anziehen … dann Sonne … dann Regen – richtig viel und dann ist unsere Wanderung auch schon zu Ende. Schade?!😜 Den Göttervogel haben wir genauso wenig gesehen wie die Tapire … dafür hatten wir Zeit die Blumen, Gräser (auch viel Bambus) und Bäume zu bestaunen und was das Schönste ist, die halten still beim fotografieren 🤣🤣🤣.
In den kalten Bergen

3 Antworten zu „In den kalten Bergen”.
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Liebe Peggy,
schön, dass Ihr in die Berge gefunden habt. Genau wie meine Erinnerung. Viel Regen. Kälte. Wir hatten einen Lüfter, der das Zimmer warm machte. Die Sachen wurden aber davon nicht trocken. Besonders die Schuhe brauchten noch etwas Zeit. Super Flora und Fauna. In Summe einfach toll. Lasst Euch sagen, wo Ihr den Quetzal finden könnt. Er isst bestimmte Früchte gern. Wenn in der Nähe ein solcher Baum ist, könnte es eine Begegnung werden.
Viel Spaß noch.LikeLike
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War zu schnell.
Liebe Grüße aus dem erwärmten Berlin
MonikaLikeLike
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Hallo Moni, vielen Dank für deine Rückmeldung 😊.
Wir sind ja schon wieder weg aus den Bergen und es ist auch nicht so schlimm, wenn wir den Quezal nicht gesehen haben. Es gibt hier so viel anders, was auch wunderschön ist. Nach ein paar Tagen in der Karibik geht es jetzt nochmal etwas nördlicher von San Jose. Da soll es eine Stelle geben, die sich Frogs Heaven nennt. Da versuchen wir nochmal unser Glück mit den bunten Fröschen. Aber auch da sind wir nicht traurig, wenn sich die Tiere nicht zeigen.
Pura Vida … wir sind schon ganz schön relaxt 😁.
LG ins erwärmte Berlin 🙋♀️LikeLike
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