Nach dem tollen ersten Hotel am Pazifik wechseln wir in eins, was unter deutscher Führung steht und erhoffen uns ein paar Tipps, die wir mangels Reiseführer gut nutzen wollen. Leider ist dieses Hotel nicht annähernd so idyllisch wie das erste, aber schlecht ist es deshalb auch nicht gleich. Allerdings ist die Lage mitten im Ort, was vorteilhaft für die Restaurantsuche ist, aber nachteilhaft für die Nachtruhe. Aber zum Glück beschert uns Corona eine nächtliche Ausgangssperre und so wird es schlussendlich auch ausreichend still, um zu schlafen. Den ersten Abend geniessen wir zum Vollmond eine Pizza direkt am Strand … wie romantisch … und staunen🤓, wie wenig Bikini 👙die Mädels hier tragen. Ehrlich, was fürs Auge … aber Volker wird nicht von der Leine gelassen 😂. Die erhofften Tipps sind eher spärlich und so fahren wir weiter nach La Fortuna am Fuße des Arenal-Vulkans. Der ist hier nicht der Höchste, aber wegen seiner Kegelform besonders attraktiv. Unterwegs kommen wir noch am gleichnamigen See vorbei, das ist der größte Binnensee in Costa Rica. Ein wenig schmunzeln müssen wir über die Schilder, auf denen in großen Buchstaben für deutsche „Cürrywurst“ geworben wird … schreibt man doch so, oder?🤣🤣 Wir sehen auch die Schreibweise „Gürryw.“ – ohne erklärendes Bild fast nicht zu identifizieren.
Wir treffen uns abends mit Vicis Cousine Susi plus Familie. Sie war als Austauschschülerin hier und spricht, wie sollte es auch anders sein, perfekt spanisch. Oh, ist das toll, ihr zuzuhören! Fast so, als wäre Vici auch hier 😇🤗. Die kleine Soda – so heißen hier die Kneipen der Einheimischen – ist nicht sehr voll und deshalb freut man sich hier umso mehr, dass wir als Deutsche hier essen. Wir haben viel Spaß mit den Vieren und so entscheiden wir uns spontan das nächste Quartier gemeinsam zu buchen. Am nächsten Tag wollen wir die – uns von Susi empfohlene – Kaffee- und Kakao-Tour machen, leider ist sie bereits voll und so schlägt Volker !!!! nicht ich !!!!! vor, die Tour zum Hängebrückenpark zu machen. Das ist Dschungel pur! Ich staune über meinen Mann, denn er findet richtig Gefallen an der Tour und kann sich sogar durchringen, über alle sechs Hängebrücken zu laufen! Als ich ihn auf der letzten Brücke einhole, meinte er nur, er versucht seine kindische Höhenangst zu besiegen – mein Held des Tages💪. Jetzt meldet sich Susi auf dem Handy und wir verabreden uns in einem der vielen Thermalbäder, die es hier – dank des Vulkans- reichlich gibt. Es ist uns eigentlich nicht kalt, aber da es kalte, warme und heiße Becken gibt, sind uns die warmen doch die liebsten. Das Wasser kommt aus unterirdischen Quellen, die durch den Vulkan erhitzt werden. Und durch die enthaltenen Mineralien ist das Wasser auch noch gesundheitsfördernd. Das Bad ist fast leer und so können wir nach Herzenslust mit den Kindern überall ohne andere Leute planschen, spritzen, rutschen oder uns einfach nur im Whirlpool besprudeln lassen. Bei einer Kekspause kommt ein richtiger Regenschauer runter, aber kalt ist es nicht … es hat eher eine therapeutische Wirkung 🙄.



























