Jetzt starte ich die Rundreise über die Kaphalbinsel ein zweites Mal. Jedoch gibt es drei entscheidende Unterschiede: Erstens ich bin nicht allein unterwegs, zweitens die Strände sind geöffnet und drittens ich bin die Reiseleiterin 😁. Also der Job ist ganz schön anstrengend …nur weil ich einmal hier war, soll ich jetzt alles wissen und managen … Ich höre den Satz: „Das musst du doch wissen, du bist die Reiseleiterin!“ leider viel zu oft an diesem Tag … Aber mein Reisegast ist ein ganz Lieber und so weiß ich auch, dass es nicht wirklich ein Problem ist, wenn ich etwas nicht weiß 😉😍. Wir starten in Muizenberg am Strand, den kenn ich ja auch noch nicht. Der ist berühmt für seine bunten Strandhäuser … allerdings sehen die ganz schön heruntergekommen aus … Weiter geht’s nach Simons Town auf ein leckeres Croissant mit einem Cappuccino und dann zum Boulder Beach mit den niedlichen Pinguinen. Irgendwie ist es beim 2. Mal nicht mehr ganz so beeindruckend, aber immer noch total schön. Jetzt hab ich den Eindruck, dass die Brüder nicht mehr ganz so agil sind wie im Januar. Viele liegen einfach nur faul rum und bewachen ihre Eier … Jungs, nicht was ihr denkt 😂… Pinguine sind Vögel!!! Nächster Stopp ist am Kap der guten Hoffnung. Beim Eingangstor zum Nationalpark wurde uns schon gesagt, dass alles (Restaurant und Shop) geschlossen ist und so sind auch nur sehr wenig Besucher da. Da Volker vom Kap zum Leuchtturm-Parkplatz wandern will, fahre ich das Auto zum Parkplatz und warte auf ihn – harter Job als Reiseleiter … da kann man nämlich nicht mit wandern 🤣🤣🤣! Am Parkplatz treibt eine Baboondame ihr Unwesen, hüpft auf den Autos rum, versucht sogar in eins reinzukommen und dann setzt sie sich auch noch sehr fotogen auf das Schild des Wanderwegs, den Volker dann bald hochkommen muss. Leider verpasst er dieses tolle Motiv, aber man kann ja nicht alles haben … er durfte ja schon wandern 😉. Jetzt wandern wir gemeinsam den Weg zum Leuchtturm rauf. Für mich ist es diesmal nicht so anstrengend, da hoch zu laufen. Das liegt entweder an den kühleren Temperaturen oder daran, dass ich die Maske weglasse – es sind eh fast keine Leute da – ODER es liegt daran, dass ich schon etwas mehr im Training stehe (schließlich habe ich ja schon am Strand gejoggt) ODER dass ich schon einige Gramm abgenommen habe 🤔? Meine Hose rutscht ja auch schon ein wenig … EGAL! Oben weht ein ziemlich starker Wind und so bleiben wir nicht lang, weil man sich bei dem Sturm überhaupt nicht unterhalten kann. Zurück fahren wir den gleichen Weg, wie ich im Januar mit dem Guide gefahren bin. Wir stoppen allerdings 2x zusätzlich: einmal am Skulpturen(verkaufs)garten und ein weiteres Mal am Strand von Camps Bay. Hier besuchen wir das Hardrock Cafe – was sein muss, muss sein!


2 Antworten zu „Kaphalbinsel als Reiseleiter”.

  1. Avatar von T.N.
    T.N.

    Sehr gute Fotos. Torsten

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    1. Avatar von Peggy

      Vielen Dank, ich freue mich, wenn sie dir gefallen 😊

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