Nach einem doch ganz angenehmen Flug (wenn man das überhaupt so sagen kann) bin ich nun gestern gut in Kapstadt angekommen. Ich hatte einen Sitzplatz mit viel Beinfreiheit (=extra Kosten) am Gang (Fenster war leider schon weg) und der mittlere Platz war frei. So konnte ich es mir doch recht gemütlich machen. Insgesamt war das Flugzeug nicht voll, und einige haben sich sogar in komplett leere Reihen legen können. Die neuen Kopfhörer waren richtig toll! Ich bin wirklich froh, dass ich sie dabei hatte. So wurden die ganzen nervigen Geräusche unterwegs weitestgehend rausgefiltert 😉. Reisen ohne die dämlichen Durchsagen des Flugkapitäns, die sowie so keiner versteht, ohne Babyschreien und vor allem ohne den üblichen Flugzeuglärm – noise-canncelling ist ein Superding!
Vici hatte mir noch eine englische Version des Corona-Testergebnis erstellt, mein Hausarzt hat dieses dann einfach unterschrieben (auch wenn der Praxisstempel fehlte). Und dieses Schreiben hat sowohl in Frankfurt bei der Ausreise, als auch in Kapstadt bei der Einreise genügt. In Amsterdam wollte niemand meinen Corona-Test sehen, obwohl die Fluggesellschaft dies mir mehrfach mitgeteilt hatte. Egal, ich bin froh, dass alles so gut geklappt hat!
Die Sprachschule hatte den Flughafentransfer zu meiner Gastfamilie organisiert, auch dass hat wunderbar geklappt. Weil der Chauffeur dabei war, habe ich am Flughafen noch kein Geld abgehoben. Ich dachte mir, dass kann ich ja gleich mit erledigen, wenn ich mir am Sonntag die SIM-Karte für Südafrika hole.
Das war der Plan! Leider hat er nicht funktioniert, weil kein Automat meine VISA-Card akzeptiert hat! Da sieht man ganz schön bedeppert aus – so ohne Geld.
Zum Glück war ich nicht allein unterwegs, meine Gastfamilie (Judy und Howard) hatten mich kutschiert. Sie sind jetzt erst mal in die Bresche gesprungen und haben meine SIM-Karte bezahlt. Volker versucht mal mit der DKB zu telefonieren, waran das liegen kann. Es ist schon ein mullmiges Gefühl, so ohne Geld. Da ich noch ein paar Euros habe, hab ich die mir jetzt eingesteckt und zur Not gehe ich die dann morgen irgendwo tauschen.
Hier mal der Blick von „meiner Terrasse“ direkt auf den Tafelberg:

Und hier die bunten Häuser direkt vor der Haustür:

Und weil ich dann doch ganz schön traurig war, dass das alles nicht so geklappt hat, bin ich zur Aufheiterung mit Judy noch etwas außerhalb des Waterfront-Shopping-Centers rumspaziert. Die Fotos dazu findet ihr ganz unten. Anschließend sind wir noch mal zum Sea Point gefahren, da waren richtig viele Leute unterwegs. Zwar alle mit Maske, aber immerhin. Überhaupt sind hier alle sehr auf Sicherheit bedacht, ständig wir mal aufgefordert, sich die Hände zu desinfizieren.






