Nachdem Simone und Jörg auch in Krabi angekommen sind, geht es für uns gemeinsam weiter nach Ko Phi Phi – meiner Lieblingsinsel mitten in der Andamanensee. Ein Traumfleckchen Erde – türkisblaues Meer, weiße Strände, coole Leute, nette Lokale und Sonne 😍 … eigentlich! Ich habe mich riesig gefreut, als ich gehört habe, dass man wieder nach Phi Phi fahren kann und deshalb lotse ich die beiden hier her! Allerdings gibt es sowohl coronamäßig als auch wettertechnisch einige Abstriche! Auch hier herrscht alles andere als bestes Strandwetter 😣 – und die Insel ist momentan nicht wirklich ein Paradies. Überall wird gebaut – es hämmert, bohrt, trennschleift überall und auch die Straßen bzw. Wege sind größtenteils aufgerissen, die Lokale sind nur teilweise geöffnet! Schade☹, dass sich das tolle Gefühl dieses einstigen Strandparadieses derzeit nicht vermitteln lässt. Wir buchen trotzdem eine Tour zum berühmten Maya Beach (bekannt aus dem Film „The Beach“mit Leonardo DiCaprio). Es gibt mehrere Zwischenstopps zum Schnorcheln und Baden und wir halten auch kurz am Monkey Beach 🐒- die sind hier aber alle ganz friedlich 😃 – keiner braucht Wasser🤣! Eigentlich stand auch ein Sonnenuntergangsstopp auf dem Plan, aber keine Sonne = kein Sonnenuntergang 😔! Wir warten bis es dunkel genug ist, um nochmal ins Wasser zu steigen. Der letzte Punkt dieser Tour ist das Erleben des Meeresleuchten. Es handelt sich dabei um Plankton, dass durch unsere Schwimmbewegungen so gereizt wird, dass es zu leuchten beginnt. Den Effekt nennt man Biolumineszenz – und er ist zwar nur ganz schwach, aber doch irgendwie magisch! Besser kann man das wohl in Puerto Rico beobachten … aber auch hier ist es schön das zu erleben! Nach einem weiteren verregneten Tag beschließen wir, irgendwohin zu fahren, wo die Sonne scheint … und die Wahl fällt auf Ko Chang – die Elefanteninsel im Golf von Thailand. Und der lange Weg (über 1000 km mit Schiff, Flugzeug und Auto) hat sich gelohnt, wir genießen Sonne, Strand, Meer und einen Pool nur für uns (weil es gerade nicht so viele Urlauber in der Anlage gibt😉)! Herrliche unbeschwerte Faulenzertage mit leckerem Essen 🍲🌯und coolen Drinks🍹😎! Unsere Wege trennen sich in Bangkok- Simone und Jörg fliegen von hier aus zurück. Mein Rückflug geht ab Phuket. Bevor ich zurückfliege, starte ich noch den Versuch, die James Bond Insel zu besuchen – das hatten wir zwar gemeinsam auf dem Plan, fiel aber dem schlechten Wetter zum Opfer. Nun buche ich eben allein einen Ausflug. Allerdings hab ich kein Glück, denn schon nach ca. einer Stunde auf dem Speedboot bei hohem Wellengang und dem dazugehörigen harten Aufschlagen des Bootes wird die Tour abgebrochen, weil der Kapitän befürchtet, dass die Wellen ins Boot schlagen. So ein Mist! Das Geld wird zwar erstattet, aber ich hatte mir meinen letzten Tag anders vorgestellt, als im Flughafenhotel zu sitzen😖. Also habe ich schnell mal meine verbleibenden Möglichkeiten durchgecheckt …🤔! Okay, ich bin ja flexibel und so organisiere ich mir halt selbst den Trip😜. Wenn es nicht übers Wasser geht, dann lasse ich mich einfach mit dem Auto in die Nähe der Insel fahren und versuche dort ein Boot zu chartern. Das ist mein neuer Plan und der Grab-Fahrer (ein Taxi wäre zu teuer) ist auch wirklich bemüht und macht mit mir auch noch einen Stopp am Aussichtspunkt. Als ich ihn frage, ob er auf mich warten oder schon zurückfahren will, meint er nur, dass er natürlich wartet (Thailand lebt den Servicegedanken😉) ! Und so avanciert er auch noch zu meinem Leib-Fotografen und organisiert mir-nichts-dir-nichts meinen gewünschten Bootstrip. Toll – ich bin begeistert! Dass er auch mit aufs Boot kommt und ich alles bezahlen darf, ist mal Nebensache 😉. Als er dann aber die Rückfahrt von mir in bar haben will, gerate ich leicht ins Schwitzen😲, denn meine Bargeldvorräte sind am letzten Tag nicht mehr üppig😨. Mir bleiben nach seiner Bezahlung nur noch 140 Baht (3,60 €) und davon muss ich ja auch noch was essen! Aber das ist nicht wirklich ein Problem, denn Essen ist in Thailand nun wirklich billig 😎! Ich wähle gebratenen Reis mit Hühnchen und Ananas – für 1,80 €! Da bleibt sogar noch was übrig, um mir vor Abflug einen Kaffee zu kaufen 🤣🤣🤣. Nun geht es heim und ich fürchte, ich muss mich nicht nur bei den Preisen für Essen und Getränke etwas umgewöhnen😉. Es war ein wirklich schöner Abschluß dieses für mich fantastischen Jahres … ich bin mir nicht sicher, ob ich noch einen weiteren Blog-Beitrag schreiben werde … deshalb verabschiede und bedanke ich mich ganz herzlich ❤bei euch allen und hoffe auf ein freudiges Wiedersehen in nächster Zeit😊🙋🏻♀️!
3 Antworten zu „Urlaub – bis zum Schluss”.
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Liebe Peggy, es war immer ein Erlebnis deine Reiseberichte zu lesen und deinen Reiseweg digital zu begleiten. Für die meisten war gerade dieses vergangene Jahr mit Einschränkungen verbunden ,und es freut uns für dich das du trotz Corona so ein intensives Tourenprogramm durchgezogen hast. Einfach toll und Hut ab für dein Organisationstalent. Komm gut zu Hause an und genieße das Wiedersehen mit Volker und den Rest deiner Familie. Ganz liebe Grüße Gudrun und Peter
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Liebe Peggy,
ich habe Deinen Reisebericht mit viel Freude und Reisesehnsucht gelesen und danke Dir sehr für die wunderschönen Fotos und immer lustigen Beiträge. Wir waren auch an sehr vielen Orten, die Du bereist hast und so kamen schöne Erinnerungen zurück, auch dafür vielen Dank.
Ich wünsche Dir eine gute Rückreise und eine schöne Advents- und Weihnachtszeit. Vielleicht sehen wir uns ja 2022 zum SG-Treffen
VG SteffiLikeLike
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Liebe Peggy,
was für ein tolles Jahr. Es har mir Spaßgemacht, Deinen Berichten zu folgen. Ich wünsche Dir schöne Weihnachtstage in der Heimat. Mögen die schönen Erinnerungen und die Entspannung noch lange anhalten, wenn der Alltag wieder Einzug hält.
Liebe Grüße aus Berlin sendet Dir
MonikaLikeLike


























