Von Koh Tao aus fahre ich (schon) wieder mit dem Speedboot zurück nach Koh Samui. Diesesmal scheint die Sonne und das Meer ist ruhig. Die Überfahrt ist eigentlich unspektakulär … zumindest bis zu dem Zeitpunkt als sich ein junger Mann neben mich setzt, der in Handschellen gefesselt ist. Auf der Bank gegenüber sitzt ein zweiter, der ebenfalls die Handschellen mit einem Handtuch dürftig bedeckt hat 😨. Oh je – ein mulmiges Gefühl kommt hoch … was einem aber auch immer so passiert🤔? Er ist aber ganz friedlich und beim Aussteigen lässt er mir sogar den Vortritt 🤣. Ich habe ein Hotel in Chaweng gebucht – da steppt sonst der Bär! Das ist ja eigentlich nicht so meins, aber in Anbetracht, dass ich ein paar Leute zum Quatschen treffen will, vielleicht ein riskierbares Übel😉? Aber hier ist so was von tote Hose, alles leergefegt – Wahnsinn! Geschlossene Läden, geschlossene Restaurants – ja sogar das gegenüber liegende Hard Rock Café ist zu – ist denn das zu fassen? Das Hotel ist auch nicht der Brüller, sehr hellhörig und im Nachbarzimmer gibt’s Party. Mir reist der Geduldsfaden und so wackel ich dann nachts um eins zur Rezeption und bitte um ein neues Zimmer (schließlich ist das Hotel ja fast leer). Im zweiten Anlauf klappt das dann auch – es ist in einem anderen Bereich des Hotels – ruhiger und auch etwas größer. Morgens will ich dann zum Frühstück, da bricht der Schlüssel im Schloss ab😨! So – ganz prima gelaufen! Aber in Thailand klappt das immer noch ganz gut, der Monteur kommt binnen Minuten, die Rezeption erklärt mir, dass ich in dem Zimmer bleiben kann und als ich dann feststelle, dass der Safe auch kaputt ist, wird auch der kurzerhand ausgebaut und ersetzt. Da aber immer noch tote Hose ist, miete ich mir einen Roller (das war auch gar nicht so leicht da jemanden zu finden 🛵) und fahre wieder zum Treehouse und buche dort für die nächsten zwei Nächte. Dann folgt noch eine Sightseeingtour zum großen Buddha und zum Plai Leam Tempel mit seiner imposanten Statue von Guan Yin. Sie ist die Göttin der Barmherzigkeit und des Mitgefühls. Außerdem glaubt man, dass sie eine Quelle bedingungsloser Liebe und ein Beschützerin aller Lebewesen ist. Mit ihren 18 Armen soll sie jedem auf der Welt Hilfe anbieten – find ich sehr gut! Mein Umzug ins Treehouse erweist sich als Glücksgriff, ich hab wieder den gleichen Bungalow mit Blick aufs Meer 😊! Als ich dann Koh Samui in Richtung Bangkok verlasse, gießt es wie aus Kübeln🌧! Trennungsschmerz? 🤣🤣

In Bangkok hab ich zum Hotel auch den Flughafenshuttle gleich dazu gebucht, nur der Fahrer setzt mich erstmal am falschen Hotel ab. Das merkt man aber erst, wenn beim Einchecken ein wildes hin und her geschieht, ich meine Buchung auf dem Handy vorzeige und dann klar ist, dass es den Hotelnamen zweimal gibt – nur halt in verschiedenen Stadtbezirken! Der Taxifahrer ist natürlich schon weg … aber da kenn ich kein Erbarmen! Ich hab ja richtig gebucht! Augenblicklich ruf ich wieder bei seiner Firma an und schwupps kommt er zurück und bringt mich im zweiten Anlauf dann auch ins richtige Hotel … es ist schon interessant, was einem so alles passiert … langweilig wird’s hier jedenfalls nicht! Mein sofortiger Besuch bei Nikon bringt mich schnell auf den Boden der Tatsachen zurück … die Kamera ist nicht zu reparieren … das Nachfolgemodell ist in der Filiale (die liegt im 45. Stock – schöner Ausblick 😀) nicht verfügbar … aber man bemüht sich und gibt mir per Email Bescheid! Na ja 😔 – unverrichteter Dinge trab ich enttäuscht ab und gönne mir zur Stimmungsaufhellung die Dachterrasse vom Mahanakhon (in 314m Höhe), dem zweithöchsten Gebäude Bangkoks. Traumhafter Ausblick – und die Fahrt im Fahrstuhl ein wahrer Genuss! Sehr, sehr empfehlenswert! Und weil der gläserne Skywalk gerade gesäubert wurde, darf ich am Folgetag nochmal hoch! Dann kommt der Teil mit dem Essen in einer Garküche, nicht lesbare Speisekarte usw. – das habt ihr ja alle schon im Whatsapp gelesen … ich hab übrigens Hühnchen mit Reis bestellt – und das war sehr lecker 😁. Den nächsten Tag hak ich mal ganz schnell als besonders doof gelaufen ab😲! Mann – es ist ja so frustrierend, wenn die Khao San Road komplett leer ist, man irgendwie keine anderen Traveller trifft, die Fahrpläne des Expressboots massiv eingekürzt wurden und man fast eine Stunde warten muss, bis eins fährt, die Nikon-Leute keine Kamera für mich besorgen können und der anschließende Einkaufsbummel im extrem leeren MBK-Kaufhaus (einige Etagen sind komplett leer!) auch keinen Kameraerwerb ergibt 😣… Jetzt zücke ich mein Re-Entry-Ticket (ein wahrer Joker🤡 nach so einem Tag) und fahre nochmal aufs Mahanakhon Hochhaus rauf! Diesmal ist der Skywalk offen, aber irgendwie hab ich grad Höhenangst? Ähm, das ist wirklich ein komisches Gefühl … langsam – gaaanz langsam gehe ich auf die Glasscheibe und lass mich vom freundlichen Personal fotografieren! So nämlich – Angst besiegt und dann jetzt doch irgendwie happy … ein ganz kleines bisschen 😎.


2 Antworten zu „Weiter bis Bangkok”.

  1. Avatar von Susi
    Susi

    Respekt Peggy!
    Der Skywalk ist ja echt der Hammer! Keine Ahnung, ob ich mich das getraut hätte 🤪

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    1. Avatar von Peggy

      Na klar, liebe Susi, das hättest du auf jeden Fall … Es nur der erste Schritt, der etwas mullmig ist! … Danach ist es ein Kinderspiel … 😉😎
      Ich war sogar nochmal mit meiner Freundin und ihrem Mann oben, und sie hat höllische Höhenangst und hat es auch gemacht … sie haben dann sogar zusammen auf dem Skywalk getanzt … schön anzusehen 😍👍🙋🏻‍♀️

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