Mein letzter Stopp in Italien sind die Dolomiten – das versteinerte Korallenriff in Südtirol. Meine Unterkunft liegt in der Nähe des Pragser Wildsee und das ist wirklich ein idyllischer See mit smaragdgrünen Wasser eingebettet in eine traumhafte Bergkulisse. Mir ist er vor allem aus der Serie „Die Bergpolizei“ mit Terence Hill als Forstpolizist bekannt. Eine Bergtour muss natürlich auch sein und deshalb folge ich der Empfehlung meines Vermieters und fahre zur Plätzwiese. Ganz italienisch ignoriere ich um 10:25 Uhr die Sperrscheibe (von 10 bis 15 Uhr) und fahre einfach durch, das hat der Vermieter ja so empfohlen (allerdings hatte er nichts von einer Uhrzeit gesagt). Dann kommt noch eine rote Ampel … egal auch die ignoriere ich und meistere auf der engen Straße berghoch die entgegenkommende Kehrmaschine (Glück gehabt) und auf dem letzten engen Stück sogar den Bus🚍. Wow – vielleicht hätte ich doch an der Ampel stoppen sollen😲? Auf jeden Fall muss ich diese italienische Auffassung der Straßenverkehrsordnung zu Hause wieder ablegen- sonst endet das noch bös😉. Die Wanderung bei traumhaften Wetter zum Strudelkopf auf 2307 m ist dann nicht mehr so adrenalinstark wie die Anreise sondern eher grandios. Oben angekommen hat man einen herrlichen Rundblick und kann sogar die 3 Zinnen (von der Rückseite) sehen. Für meine zweite Wanderung besuche ich die Erdpyramiden, die es hier gibt. Sie sehen wirklich witzig aus und begeistern mich total. Entstanden sind sie durch Erdrutsche, Wasser, Schneeschmelze und Erosion. Die lehmhaltigen Säulengebilde ragen mit einen schützenden Stein besetzt in die Höhe – manche sogar 30 Meter. Ein architektonisches Meisterwerk der Natur. Zum Schluss besuche ich noch den fast 50 Meter hohen Reinbachfall – wirklich alles sehr beeindruckend hier in den Dolomiten!






















