Heute hatte ich wieder eine Food-Exkursion. Diese Woche probierten wir die afrikanische Küche und so gab es Vetkoek, Gatsby und Snoek.

Vetkoek (übersetzt Fettkuchen) sieht ein wenig wie ein Pfannkuchen aus, weil auch er fritiert wird. Er ist jedoch aus einem festem Brotteig mit zahlreichen Gewürzen. Man kann ihn süß oder deftig zu bereiten. Wir aßen die süße Variante. Er schmeckt lecker, wenn auch etwas ungewöhnlich. So ungefähr wie ein fritierter Pfefferkuchen 😀!

Links ein Vetkoek, rechts ein Mini-Käsetörtchen

Dann probierten wir einen legendären Gatsby. Ein Riesen-Sandwich! Wir waren zu dritt, bestellten einen halben und aßen ihn dennoch nicht auf! Das ist was für völlig Ausgehungerte! Ein Baguette belegt mit Pommes, Fleisch und Salat. Dazu kommt noch eine Sauce. Das kann man wirklich nur am Tisch essen, weil man sich sonst von oben bis unten bekleckert! Über den Geschmack lässt sich streiten, ich mag keine zermatschten Pommes im Baguette. Der Rest war lecker 😉. Der Name Gatsby kommt von dem Film: „Der große Gatsby“, aus den 1970er Jahren mit Robert Redford. Die Leute hier in Kapstadt sahen den Film und aßen dazu das Riesen-Sandwich. Und so wurde es zu einem legendären Fast-Food von Kapstadt. Zum Schlusss haben wir noch Snoek gegessen. Das ist ein Fisch aus der Familie der Barrakudas, der hier im Meer geangelt wird und ebenfalls fritiert serviert wird. Der war ebenfalls sehr lecker!

ein halber Gatsby reichte uns völlig

Im Anschluss musste ich erstmal ein paar Schritte laufen, um die vielen Kalorien zu verarbeiten. Komischer Weise lande ich wieder an der Waterfront. 😉 Heute aber ein anderer Weg und so hatte ich folgende Eindrücke:

Gestern hatte ich als Sprach-Exkursion einen kleinen Wanderausflug. Mit dem uber ging es bis zum Fuße des Tafelberges (es war gestern furchtbar heiß). Von da liefen wir – meist im Schatten- nur noch bergab. Das kam mir sehr gelegen … 🤩 Wir folgten einem kleinen Bach, der direkt vom Tafelberg kommt. Und selbst jetzt, mitten im Sommer, ist er nicht ausgetrocknet, sondern hat immer noch Wasser. Früher wurde dieses Wasser für die Trinkwasserversorgung von Kapstadt genutzt. Unsere Wanderung ging zur Oranjezicht City Farm. Dort wird heute wieder – genauso wie zu Kolonialzeiten- frisches Gemüse zur Versorgung der Bevölkerung angebaut. Jetzt aber mehr für die Schüler, die dann das selbstangebaute Gemüse am Markttag verkaufen dürfen. Von hier aus waren es zwar nur noch wenige Schritte bis wir wieder an der Uni waren, aber als ich dann endlich zu Hause war, musste ich duschen und … hab erstmal ’ne Stunde gepennt.


2 Antworten zu „Vetkoek, Gatsby und Snoek”.

  1. Avatar von
    Anonymous

    Ein Grund mehr, nach Kapstadt zu kommen. Findest du denn das bemerkenswerte Haus auch wieder 😉 LG V.

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    1. Avatar von Peggy

      Na klar, ganz sicher!🤣🤣

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