So – heute geht’s mir besser ( gestern lag ich den ganzen Tag im Bett, weil mich mein Magen die vorherige Nacht komplett beschäftigt hatte – ich geb hierzu mal lieber keine weiteren Details… 😉)! So bin ich ziemlich cool um den Test gekommen, denn in der Uni war ich auch nicht 😃!
Aber, wie gesagt, heute geht’s mir wieder gut und so starte ich nach einem Frühstück mit Pfefferminz-Tee und trocknem Toast meine Tour zum Tafelberg. Da ich mich nicht schon wieder kutschieren lassen will, versuche ich es heute mit einem uber. Das geht erstaunlich leicht mit der App. Ich bestelle eins, und schon 2 Minuten später kommt der Fahrer. Ich überprüfe die Autonummer mit der, die in meiner App angegeben ist, und hüpfe rein. Super! An der Gondelstation spring ich raus, bezahlt ist die Fahrt auch schon (dafür musste ich in der App meine Kreditkartendaten eingeben). Also kein Geld direkt an den Fahrer … wirklich praktisch und auch nicht wirklich teuer.
An der Gondelbahn steht überhaupt niemand, deshalb frage ich, ob sie auch fährt. Das wird bestätigt und ich kaufe für 380 Rand (ca. 20 €) ein Ticket für rauf und runter. Dann wieder brav die Hände hinhalten für die Desinfektion, Temperatur messen und ich erhalte eine grünen Punkt auf mein T-Shirt geklebt. Die Gondel ist nicht wirklich voll, vielleicht 15 Leute oder so. Während der ca. 5-minütigen Fahrt nach oben dreht sie sich einmal um 360 °, so dass man alle Aussichten bekommt. Oben angekommen stehe ich in den Wolken. Das ist sehr schade, aber ich laufe erstmal los. Leider habe ich versäumt mir eine Karte der Wanderwege zu besorgen, aber ich bin wie immer optimistisch, dass mich mein Orientierungssinn nicht verlässt. Es geht auf dem Plateau entlang, am Anfang sind es noch mit Beton verfestigte Wege, später sind es doch eher Wanderwege und ich bin froh, dass ich meine Wanderschuhe anhabe. Irgendwann merke ich, dass mich mein Weg zum höchsten Punkt auf dem Tafelberg führt. Der heißt Maclear’s Beacon. Das klingt doch nach einem tollen Ziel. Nur einmal kommt eine knifflige Stelle zum kraxeln. Aber da gibt es Ketten, an denen man sich festhalten kann. Das war dann auch die Stelle an der ich meine Maske abgenommen habe, weil ich gemerkt habe, dass ich nicht richtig nach unten schauen kann mit diesem Schnutenpulli. Es sind eh wenig Leute hier … wenn ich einen treffe, drehe ich mich weg oder zerre schnell die Maske drüber. Der Weg ist nicht sehr anstrengend, weil man fast immer auf dem gleichen Höhenniveau wandert. Und so kann ich die tollen Blumen, die hier wachsen bestaunen. Unterwegs frage ich dann doch nochmal einen anderen Wanderer, ob das ein Rundweg ist oder ob ich auf dem selben Weg zurück zur Gondel muss. Er erklärt mir, dass es für den Rückweg einen Pfad entlang der Kante gibt, den er mir wegen der tollen Ausblicke empfehlen kann. Das mach ich dann auch – gute Idee. Das Wetter wird besser und so kann ich hinunter in die Stadt schauen. Zurück an der Gondelstation gönne ich mir noch eine Cola, bevor ich wieder runterfahre. Unter angekommen, bestelle ich wieder ein uber, diesmal dauert es 7 Minuten bis es da ist. Wirklich eine gute und billige Alternative zum Taxi.













